17. August 2020

Fortschritt beim Breitband­ausbau


Kategorie: Digital

Ein Beitrag von:

Monica Neuböck
Monica Neuböck

Co-Autoren­schaft:
Bernhard Kröll, - Projektleiter Breitbandausbau, it@M Bernhard Kröll,
Projektleiter Breitbandausbau, it@M
Die Stadt München treibt den Breitbandausbau in städtischen Gebäuden voran. Über 800 Dienststellen und Schulstandorte sollen durch den digitalen Service- und Technologieprovider it@M auf Glasfaserkabel umgestellt werden. Aktuell sind 50 Prozent der geplanten Standorte bereits versorgt, die restlichen folgen bis Ende 2021. Es geht also mit hoher Geschwindigkeit in die digitale Zukunft.

Der Bedarf an Breitband steigt

Im Durchschnitt hat ein breitbandiger Anschluss in München und Umgebung derzeit eine Datenübertragungsrate von 50 bis 100 Mbit/s. Der genaue Wert ist abhängig von den individuellen Nutzeranforderungen wie beispielsweise Upload- und Downloadmenge oder Datenvolumen. Für viele Standorte mit besonderen Anforderungen wurden auch bereits Übertragungsraten bis zu 1000 Mbit/s realisiert.

Der Bedarf an Highspeed-Datenübertragung steigt mit der fortschreitenden Digitalisierung kontinuierlich an. Gerade auch in Zeiten von Corona gewinnt das Thema an Bedeutung, da eine breitbandige Anbindung Voraussetzung für flächendeckendes und effektives Homeoffice sowie Homeschooling ist.

Welchen Mehrwert bietet der Breitbandausbau für München

Der Einsatz von Glasfasertechnologie in städtischen Gebäuden bringt zahlreiche Vorteile für Stadtgesellschaft und Verwaltung sich:

  • Basis zur optimalen Nutzung moderner Medien in Schulen und Kindertageseinrichtungen
  • Gesteigerte Leistungsfähigkeit der städtischen IT: Durch höhere Bandbreitenflexibilität verfügen Beschäftigte beispielsweise über ein stabiles Video-Konferenzsystem sowie über eine schnellere Internetverbindung
  • Grundlage zur Einführung von Voiceover IP-Telefonie bei der Stadt München
  • Erhöhter Ausfallschutz, schnellere System-Reaktionszeiten und Steigerung der Übertragungsdaten auf 1000 Mbit/s für die Verwaltung

Folgende Abbildung zeigt die verschiedenen Anschlussarten: per konventionellem Kupferkabel (1=DSL), Umsetzung von Glasfaser auf Kupfer kurz vor dem Gebäudeanschluss ( 2 = VDSL) oder ausschließliche Glasfaseranbindung (3) zum Gebäude.

Breitbandausbau in München

Breitbandausbau für 800 Standorte

Der Freistaat Bayern fördert bereits seit 2014 den Ausbau der Breitbandanbindung für die Wirtschaft und Privathaushalte und möchte bis 2025 auf Gigabit-Netze umstellen. Auch die Landeshauptstadt München hat es sich zum Ziel gesetzt bis Ende 2021 alle Dienststellen, Eigenbetriebe sowie Standorte des Referates für Bildung und Sport an das Highspeed-Glasfaserkabelnetz anzubinden. Im Fokus stehen hier:

  • Schulen (Berufliche Schulen, Gymnasien, Real-, Grund- und Mittelschulen)
  • Verwaltungsgebäude (Dienststellen und Eigenbetriebe)
  • Kindertageseinrichtungen (Kitas)
  • Bibliotheken

Das IT-Vorhaben „Breitbandanbindung für Münchner Bildungseinrichtungen“ betrifft damit mehr als 800 Standorte im gesamten Stadtgebiet. Aktuell sind 440 Standorte – und damit 50 Prozent – mit funktionsfähiger Highspeed-Anbindung ausgestattet. Weitere 15 Prozent sollen bis Ende diesen Jahres folgen. Bereits Ende 2021 soll das Projekt abgeschlossen sein. Ein schneller Schritt in die digitale Zukunft – für Stadtverwaltung und Stadtgesellschaft! Mit den technologischen Planungs- und Entwicklungsarbeiten begann it@M bereits im Jahr 2018. Dabei ist eine referats- und bereichsübergreifende Zusammenarbeit entscheidend, um die vielfältigen Projektschritte zeitgemäß umsetzen zu können. Projektleiter Bernhard Kröll ist zufrieden mit dem aktuellen Stand:

Das Breitband-Projekt befindet sich derzeit exakt im Zeitplan. Dies wird getragen durch die Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeiter und die beteiligten Teams aus dem Baureferat und der SWM, die mit hohem Engagement alle Schwierigkeiten aus dem Weg räumen. Damit kann der Bildungsauftrag der Münchner Schulen mit ausreichender Bandbreite erheblich unterstützt und die digitalen Verwaltungsprozesse der Dienststellen in jeglicher Hinsicht optimiert werden.

Kommentare(2)
  1. Top Job

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