11. Dezember 2020

Die Gewinner der zweiten Runde Apps4MUC stehen fest


Kategorie: Partner

Ein Beitrag von:

Ella Hiesch
Ella Hiesch

Auch im Rahmen der zweiten Runde Apps4MUC waren wir wieder auf der Suche nach innovativen Ideen für die digitale Stadt und die Smart City München. Aus zahlreichen Bewerbungen haben wir nun drei Gewinner gewählt. Wer das ist und was die Lösungen zu bieten haben, lesen Sie hier:

Gerade zu Krisenzeiten: Suche nach innovativen Ideen

Bereits im letzten Jahr gab es den Innovationswettbewerb Apps4Muc. Über die Gewinnerteams Whysk, Convaise und Entust haben wir ausführlich berichtet. Der große Erfolg des ersten Open Calls, war Anlass für eine Wiederholung.

Aufgrund der Pandemie war anfangs allerdings nicht klar, ob der Wettbewerb auch in diesem Jahr im vorgegebenen zeitlichen Rahmen stattfinden konnte. Doch wir haben es geschafft und so wurden auch in der zweiten Runde Apps4MUC innovative und spannende App-Lösungen für die Smart City München gesucht. Wir freuen uns über einen ganzen Stapel an originellen Ideen und Lösungsvorschlägen in den Bereichen NeoQuartier und NeoData.

Nach der Sichtung der Bewerbungen wählte eine Jury aus Fachexpertinnen und Fachexperten drei Gewinner. Alle Bewerbungen hatten dabei die gleiche Chance und wurden nach nachvollziehbaren und objektiven Kriterien bewertet und ausgewählt. Wichtige Grundprinzipien der Entscheidung sind Verhältnismäßigkeit, Gleichbehandlung, Transparenz und Nichtdiskriminierung.

Nun stehen die Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs fest und wir freuen uns auf die enge Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch. Hier stellen wir die Teams und ihre Ideen vor:

Die drei Gewinner der zweiten Runde Apps4MUC

Nils Delater hat es mit Spectos und seiner Lösung „PinCity – Healthy City Index“ unter die drei Sieger geschafft. Schon beim Innovationswettbewerb des Referats für Arbeit und Wirtschaft hat ihn sein Projekt Data4City unter die Finalisten gebracht und diente als Basis für die Einreichung bei Apps4MUC. Mit der App werden verschiedene Orte des Interesses, sogenannte Points of Interest, in der Stadt gesammelt. Die Nutzerinnen und Nutzer werden eingeladen, sich daran zu beteiligen: Abstimmungen zu bestimmten Themen oder offener Meinungsaustausch der Bürgerschaft. Schon jetzt gibt es eine erste Version der App Pincity.

Die zweiten Gewinner sind Erich Holzinger und Hans Woppmann. Ihre Blockchain-basierte Idee „StimUp“ soll auch in Zeiten des Mindestabstands und eingeschränkten Vorort-Veranstaltungen dabei helfen, Abstimmungen sicher durchführen zu können. Eine Alternative nicht nur für Vereine, sondern auch die Politik? Nähere Informationen gibt es auf unserem Blog in einem Gastbeitrag von Erich Holzinger.

Aller guten Dinge sind drei – auch bei unseren Gewinnern der zweiten Runde Apps4MUC. Das Start-up um Tobias Larscheid hat mit der Lösung „Halteverbot Guru“ das Thema Nachbarschaft und Digitalisierung vereint. Hier sollen die Nutzerinnen und Nutzer der App mittels Augmented Reality Technologie befähigt werden, Straßenzüge für potenzielle, temporäre Halteverbote und der dann möglichen anderweitigen Nutzung zu erfassen. Der Griff zu Bleistift und Papier für eine Skizze oder auch eine textliche Beschreibung des gewünschten Bereichs wird dadurch womöglich überflüssig. Das Thema wird für alle Beteiligten erlebbar.

Herzlichen Glückwunsch!

Die nächsten Schritte

Für alle drei Gewinner-Teams der zweiten Runde Apps4MUC und uns kommt nun eine spannende Zeit. Innerhalb der nächsten 5 Monate werden wir gemeinsam an Umfang, Anforderungen und Umsetzungen der Lösungen für die Stadtgesellschaft arbeiten.

Wir freuen uns auf interessante Gespräche, werden selbstverständlich berichten und möchten uns an dieser Stelle auch für alle Bewerbungen aus der Münchner IT-Community bedanken, die sich mit innovativen Ideen aktiv am Stadtgeschehen beteiligen.

Kommentare(2)
  1. Hallo,
    Euer Bewertungsfeld mit den ***** springt (zumindest bei mir am Tablet) sofort bei der geringsten Berührung auf einen Wert und läßt sich nicht mehr korrigieren. So vergibt man schnell mal versehentlich „mittelmäßige“ Bewertungen.
    Der Text ist schön geschrieben, informativ und interessant – meine 3* sind also nur ein Versehen und entsprechen nicht einer objektiven Bewertung oder meiner Meinung. Leider kann man das auch nicht mehr korrigieren, außer durch einen lobenden Kommentar! Hiermit geschehen!

    Antworten
    • Hallo Peter,
      Danke für den Hinweis (und das Lob). Ich schaue es mir an!
      Vg, Stefan

      Antworten

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