10. Juli 2020

Digitalisierungs­bericht München – eine Standort­bestimmung


Kategorie: Direkt

Ein Beitrag von:

Thomas Bönig
Thomas Bönig

Vor knapp einem Jahr hat der Stadtrat der Landeshauptstadt München die Digitalisierungsstrategie beschlossen. Heute zeigt der Digitalisierungsbericht 2019/2020 auf, wo München bei der Umsetzung der Digitalisierung steht und welche Vorhaben als nächstes umgesetzt werden.

Die Digitalisierungs­strategie gibt Struktur und Richtung für die digitale Transformation vor

Mit der Digitalisierungsstrategie hat sich München eine wichtige Arbeitsgrundlage für die Umsetzung der digitalen Transformation gegeben. In den drei Kernbereichen Stadtgesellschaft, Stadtverwaltung und Infrastruktur werden Handlungsfelder und Maßnahmen zusammengefasst, die dazu dienen, die Entwicklung der Stadt zu einer zukunftsorientierten und nachhaltig agierenden Metropole zu unterstützen. Die Digitalisierung wird dabei aktiv und verantwortungsbewusst zum Wohl der Stadtgesellschaft eingesetzt.

Einen anschaulichen Überblick über die Kernbereiche der Digitalisierungsstrategie und die verschiedenen Maßnahmen gibt der Digitalisierungsradar.

Der Digitalisierungs­bericht informiert über den Stand der Dinge

Digitalisierung gehört zum Pflichtprogramm aller Kommunen. Einige der Maßnahmen sind durch nationales oder EU-Recht vorgegeben. Zu ihnen gehört die Umsetzung von elektronischen Vergaben, die Entgegennahme elektronischer Rechnungen oder auch die Bereitstellung digitaler Bürgerdienste entsprechend den Vorgaben des Onlinezugangsgesetzes (OZG).

Der Digitalisierungsbericht gibt einen Überblick über Digitalisierungsmaßnahmen Münchens, die 2019 und 2020 angepackt wurden und noch werden. Darunter sind zahlreiche Beispiele, die Grundlagen für die Digitalisierung in München legen – sei es, dass Infrastruktur in Form von öffentlich verfügbarem WLAN bereitgestellt wird, Beschäftige der Stadtverwaltung mit mobilen IT-Arbeitsplätzen ausgestattet oder mit der elektronischen Aktenführung die Voraussetzungen für digitale Verwaltungsleistungen geschaffen werden.

Es gibt aber auch zahlreiche Maßnahmen, die bereits heute einen Nutzen für die Stadtgesellschaft in München erlebbar machen. Als Beispiele können die Online-Dienste, digitale Zugriffsmöglichkeiten auf Inhalte der Stadtbibliothek oder digital erfahrbare Kulturgüter in Münchner Museen genannt werden.

Im Digitalisierungsbericht werden diese und zahlreiche weitere Digitalisierungsmaßnahmen, die von den Referaten und Eigenbetrieben Münchens vorangetrieben werden, dargestellt. Der Bericht wird jährlich fortgeschrieben und aktualisiert. Einen Eindruck in das aktuelle und zukünftige Spektrum der Digitalisierungsmaßnahmen vermittelt auch unser Video „München – Digitalisierung erleben.“:

Es liegt noch viel vor uns

Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt und es ist noch viel Weg übrig. Die Coronakrise in diesem Jahr hat uns allen deutlich vor Augen geführt, welche zentrale Bedeutung die Digitalisierung hat. Damit die digital unterstützte Arbeit im Homeoffice auch künftig und flächendeckend einen Beitrag für mehr Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf sowie zur Reduktion von mobilitätsbedingter Umweltbelastung leisten kann, ist noch ein Weg zu gehen. Infrastrukturen müssen an die dauerhafte Nutzung und Auslastung angepasst werden. Prozesse und Organisationskulturen müssen auf die verteilte digitale Zusammenarbeit abgestimmt werden. Dokumente, Akten, Informationen und Daten müssen so erfasst und erschlossen werden, dass sie sicher und bedarfsgerecht in Verwaltungsabläufen – egal von wo aus – genutzt werden können.

Auch im kommenden Jahr wird die Stadt München daher intensiv am digitalen Wandel arbeiten. Die Digitalisierung ist ein wichtiges Mittel für die Stadt, um den Anforderungen einer wachsenden Stadtgesellschaft auch in Zukunft gerecht zu werden und den Standort München für Stadtgesellschaft und Wirtschaft attraktiv zu erhalten. Wir informieren Sie auf muenchen.digital, wie es hier weiter geht.

1 Kommentar
  1. Schön zu sehen, dass die Stadt München hier so stark vorangeht… der Wandel wird in Zukunft weiter essentiell sein! Meines Erachtens fehlt jedoch ein bisschen der „weiche“ Faktor des Wandels, also das persönliche Miteinander…

    [editiert wegen Links / Werbung]

    Ansonsten – weiter so!

    Antworten

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