5. Juni 2020

Erster bundesweiter Digitaltag – München lädt ein


Kategorie: Events

Ein Beitrag von:

Dr. Stefan Döring
Dr. Stefan Döring

Co-Autoren­schaft:
Kerstin Kitzmann, - Eventorganisation Digitaltag Kerstin Kitzmann,
Eventorganisation Digitaltag
Der erste bundesweite Digitaltag am 19. Juni bringt die Menschen an vielen Orten in Deutschland virtuell zusammen. Er bietet eine Plattform, um die unterschiedlichen Aspekte der Digitalisierung zu beleuchten, Chancen und Herausforderungen zu diskutieren und einen breiten Dialog anzustoßen. Die Landeshauptstadt München ist als Veranstalterin dabei und lädt zu einem spannenden Web-Event ein.

Münchner Digitaltag

Initiiert wurde der erste deutschlandweite Digitaltag von einem breiten Bündnis aus 25 Organisationen aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Wohlfahrt und öffentliche Hand. „Digital für alle“ ist das Motto und auch der Name der Initiative, die dahinter steht. Das Ziel ist die Förderung der digitalen Teilhabe.

Der digitale Wandel beeinflusst in zunehmendem Maße das Leben, Wirken und Arbeiten der Menschen in München. Auch die Stadtverwaltung ist gefordert, ihr Angebot an Informationen und Dienstleistungen nach den Bedürfnissen einer sich verändernden Gesellschaft zu gestalten. Auf dem Digitaltag am 19. Juni legt München daher den Fokus auf die Stadtgesellschaft. Die Digitalisierung soll nicht nur „für“, sondern vor allem „mit“ den Bürgerinnen und Bürgern gestaltet werden. Oberbürgermeister Dieter Reiter formuliert es so:

Die Digitalisierung muss dem Menschen dienen und nicht umgekehrt. Mit dem Digitaltag wollen wir uns mit der Stadtgesellschaft eng verbinden. Alle Münchnerinnen und Münchner sollen an der Digitalisierung aktiv teilhaben und mitwirken können. Das ist unser Ziel.

Ein wesentlicher Schritt dazu sind die Digitalisierungsstrategie und der Digitalisierungsradar. Dahinter verbirgt sich eine visuelle Digitalisierungsplattform, die hilft, die geplanten Maßnahmen und Zusammenhänge besser zu verstehen. Zukünftig wird hier auch eine umfangreiche Partizipation möglich sein.

Stadtgesellschaft und weitere Themen auf dem Münchner Digitaltag

Gemeinsam wollen wir die Chancen und Herausforderungen der digitalen Transformation auf die Stadtgesellschaft und jeden Einzelnen von uns diskutieren, uns mit den Gestaltungsmöglichkeiten, den Vorteilen, aber auch mit Sorgen und Ängsten offen auseinandersetzen. Die digitalen Workshops und Mitmachaktionen in unserem Programm lassen sich in folgende Bereiche gliedern:

  • Digitalisierung und Gleichstellung
  • Bildung
  • Sport
  • Senioren
  • Gesundheit
Digitaltag Logo

Bei der Paneldiskussion zur Gleichstellung geht es vor allem um die Frage, wie Frauen von der Digitalisierung profitieren können. Hier ist die bayerische Digitalministerin angefragt. Beim Themenbereich Bildung stehen Workshops und Diskussionen rund um die digitale Schule, digitales Lernen, neue Lehr- und Lernkonzeptionen und Lernen mit den sozialen Medien auf dem Programm. Spannend wird sicherlich auch, wie sich der digitale Wandel auf die Personalsuche auswirkt und die aktuellen Erfahrungen der Aktion Mia gehn online.

Die wichtigsten Fakten: Wann und Wo

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Datum:

19. Juni 2020

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Uhrzeit:

Von 10.00 bis 18.00 Uhr

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Format:

Web-Event

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Teilnahme:

Teilnehmen kann man per Smartphone, Tablet oder Computer.

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Anmeldung:

Die Anmeldung erfolgt über die Veranstaltungplattform. Wir senden Ihnen die Zugangsdaten kurz vor dem Event per E-Mail zu und erinnern Sie an Ihren gewünschten Termin.

Bei Fragen zur Teilnahme oder wenn Sie trotz Anmeldung nicht dabei sein können, schreiben Sie uns bitte eine Mail an digitaltag@muenchen.de.

Wir freuen uns auf einen spannende, gemeinsamen Digitaltag unter dem Hashtag #DigitalMiteinander.

1 Kommentar
  1. Endlich geht’s los mit der Digitalisierung! Leider kann ich nicht teilnehmen, da der Termin in meine Arbeitszeit fällt. Aber ich hoffe, dass einige Themen angesprochen werden:
    – alle städtischen Mitarbeiter werden mit E-Mailadressen und Arbeitsgeräten ausgestattet, die sie auch im Homeoffice nutzen können.

    – Kindergärten/Schulen dürfen trotz Datenschutz mit den Eltern digital kommunizieren und werden auch dazu auch ermuntert und geschult

    – (ältere) Mitmenschen werden nicht wie bisher benachteiligt, weil sie z.B. nicht digital unterwegs sind. Z.B. günstigere Preise bei online-Tickets u.v.m.
    Nicht jeder kann sich ein unbegrenztes, jederzeit verfügbares Onlinevolumen leisten, hat die benötigten Geräte zur Verfügung oder kann damit umgehen.

    Viel Erfolg

    Antworten

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