Einladung: Gemeinsam die Digitalisierung gestalten – Diskussion zur Gründung eines Digitalrats

2. Juni 2023
Ein Beitrag von Charlotte Pappe

Sind Sie interessiert daran, was im Bereich der Digitalisierung in der Landeshauptstadt München passiert? Möchten Sie Ihre Ideen und Wünsche einbringen? Zum bundesweiten Digitaltag am 16. Juni lädt IT-Referentin Dr. Laura Dornheim ein, um über die Möglichkeit eines Digitalrats zu diskutieren. Seien Sie dabei und gestalten Sie die Zukunft unserer Stadt mit!

Die Digitalisierungsstrategie zu Gunsten der Mitmenschen

Die Digitalisierung ist längst in allen Lebensbereichen präsent und beeinflusst unser tägliches Leben auf vielfältige Weise. Die Landeshauptstadt München hat es sich mit der Digitalisierungsstategie zum Ziel gesetzt, diese Transformation so zu gestalten, dass sie allen Menschen gleichermaßen zugutekommt, unabhängig davon, ob sie mit dem Internet aufgewachsen sind oder nicht. Das IT-Referat möchte die unterschiedlichsten Perspektiven einbeziehen und sicherstellen, dass niemand zurückgelassen wird.

 

Die Idee des Münchner Digitalrats

Der Münchner Digitalrat soll ein Gremium sein, das sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft, Wissenschaft, des Sozialbereichs und der Zivilgesellschaft zusammensetzt. Ebenso soll er eine breite Vielfalt an Perspektiven und Erfahrungen repräsentieren. Deshalb ist es uns ein besonderes Anliegen, unter anderem Menschen mit Einschränkungen und solche mit Migrationserfahrung aktiv einzubeziehen. Ihre Expertise und ihr einzigartiger Blickwinkel sind unverzichtbar, um sicherzustellen, dass die Digitalisierung in unserer Stadt inklusiv und zugänglich gestaltet wird. Es wäre Aufgabe des Digitalrats, das IT-Referat und den Stadtrat mit fundierten Ratschlägen und Empfehlungen zu beraten. Dabei geht es darum, die Bedürfnisse und Interessen aller Münchnerinnen und Münchner zu berücksichtigen und sicherzustellen, dass die Digitalisierung für jede und jeden Einzelnen von Nutzen wäre.

Der Digitaltag 2023 bei der Landeshauptstadt München

Am bundesweiten Digitaltag finden eine Vielzahl von Veranstaltungen rund um das Thema Digitalisierung statt. Das IT-Referat will diesen Tag nutzen, um Ihnen die Idee des Digitalrats vorzustellen. IT-Referentin Dr. Laura Dornheim lädt ein und möchte mit Interessensvertretungen und Ihnen über einen geplanten Digitalrat diskutieren. Was könnten die Aufgaben sein, wie kann eine mögliche Zusammensetzung aussehen oder welche Inhalte sollten im Rat bearbeitet werden?

Zu Beginn wird Marina Weisband, Expertin auf dem Gebiet der digitalen Partizipation und Bildung, einen Input geben und die Podiumsdiskussion einleiten.

Jetzt Termin vormerken und dabei sein!

Die öffentliche Veranstaltung wird um 16 Uhr mit einer spannenden Podiumsdiskussion beginnen. Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Stimme zu Gehör zu bringen und aktiv an der Gestaltung der Digitalisierung in München mitzuwirken. Nach der Diskussion laden wir Sie ab 17 Uhr zu einem Get-Together ein, bei dem Sie die Möglichkeit haben, sich weiter auszutauschen und Gespräche zu führen. Die Veranstaltung findet im FRANZI – ein MUCBOOK CLUBHAUS, in der Schwanthalerstraße 57, 80336 München statt. Eine Anmeldung ist nicht zwingend erforderlich.

Portrait von Marina Weisband vor blauer Wand

Referentin Marina Weisband Quelle: (C) Lars Borges

In unserer WebApp finden Sie alle weiteren Informationen zu dieser und weiteren Veranstaltungen am Digitaltag 2023.

Wir freuen uns darauf, auch Ihre Ideen und Anregungen zu hören und gemeinsam mit Ihnen die Zukunft unserer Stadt zu gestalten!

Kommentare (4)


  1. Jahrzehntelang war Digitalisierung ein freiwilliges Vergnügen für den User: Man konnte Tickets im Shop erwerben oder im Web bestellen. Jetzt hat sie ihre Unschuld verloren: Keine Test-Termine ohne Digitalisierung. Das ist erst der Beginn. In der Verwaltung kann man nicht einfach besprechen “wir machen es jetzt anders” sondern man muss auf das nächste Update hoffen. Manchmal hofft man lange. Ich sehe es als wichtige Aufgabe der Verwaltung -jenseits aller Dopaminklicks- analoge Prozesse weiterhin am Leben zu halten. Sei es für Ältere, für Menschen mit Beeinträchtigungen oder einfach für Menschen die sich nicht abhängig machen wollen. Sonst wird Digitalisierung der “Verbrennermotor des 22. Jahrhunderts”.

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  2. Die Digitalisierung schreitet immer schneller und umfangreicher vorran.
    Digitalisierung ist ein Soziales Thema!
    Es droht eine Zweiklassengesellschaft.
    Gerade ältere, ärmeren, ungebildetere und uninteressierte Bürger* innen werden davon betroffen sein.
    Was kann die Gesellschaft, das Land, die Gemeinde, die Stadtgesellschaft dagegen tun, welche Hilfs- und Unterstützungsmittel zur Verfügung stellen? Nichts tun und warten (auf was) ist nicht die Lösung.
    Der Verfasser ist Senioren Vertreter bei der LH München.

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  3. Wichtig wäre, dass die Digitalisierung vom Bürger aus gedacht wird und nicht von der Idee, wie man seitens der Verwaltung möglichst viele Infos abgreifen kann um dort Arbeit zu sparen. Dass ich als Bürger einmal meine Daten hinterlege und diese von allen Behörden genutzt werden können. Und dass es einen Menschknopf gibt, den ich drücken kann, wenn ich nicht weiterkomme oder eine Frage habe. Menschliche Nähe wird immer wichtig sein für Vertrauen und angstfreie Kommunikation!

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  4. Gute Idee!

    Noch besser, wenn hier auch junge Menschen dabei sein dürfen. Und Menschen, die digitalafin sind.

    Und wenn hier wirklich auch die Praktiker der IT der Stadt direkt mit am Tisch sitzen dürfen und die Wünsche aus erster Hand mitbekommen und mit besprechen dürfen. Nicht nur Politik und Referent*innen. Sonst endet das womöglich in vielen schriftlichen Rückfagen und Stille Post.

    Agiles Vorgehen wird erst durch direkte Gespräch ohne parteipolitische Maulkörbe wirksam.

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