27. Februar 2021

München unterstützt das Futury-Projekt „Mobility – Be Urban!”


Kategorie: Partner

Ein Beitrag von:

Dr. Stefan Döring
Dr. Stefan Döring

Co-Autoren­schaft:
Elisabeth Wagner - Elisabeth Wagner
Futury ist eine Gründungs- und Innovationsplattform, die junge unternehmerisch denkende Talente mit erfolgreichen Organisationen zusammen­bringt, um in dreimonatigen Innovations­projekten praxis­taugliche Antworten auf aktuelle Herausforderungen zu finden. 2019 startete Futury die auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Initiative „The Mission“. In zwölf zeitlich aufeinander folgenden Projekten arbeiten je fünf internationale Teams daran, zu einem definierten Thema innovative Lösungen zu entwickeln. Begleitung und Unterstützung kommt von etablierten Unternehmen. Beim fünften Thema „Mobility“ ist mit München erstmalig auch eine Stadtverwaltung mit dabei.

Mobility: Infrastruktur­erfahrung gefragt

Die Initiative „The Mission“ wurde von Futury gemeinsam mit Bain & Company, PreZero, der Deutschen Bank und dem Handelsblatt ins Leben gerufen. In Teams arbeiten junge Talente mit Unterstützung von Expertinnen und Experten aus den Unternehmen daran, eigene Ideen für eine nachhaltige Zukunft auf den Prüfstand zu stellen und zu konkreten Lösungen weiterzuentwickeln.

Bei der jetzt gestarteten fünften Mission unter dem Motto „Mobility – Be Urban!“ bringt beispielsweise die Deutsche Flugsicherung ihre Erfahrung auf dem Gebiet der öffentlichen Mobilitäts-Infrastruktur ein. Auf Unter­nehmensseite sind SEAT, als Hauptpartner, sowie Harley-Davidson und WINGCOPTER mit an Bord.

Für die Stadt München unterstützt ein kleines Team um Wolfgang Glock, Leiter für die Themen E- und Open Government und Smart City im Strategiebereich des IT-Referats, mit seiner Expertise in innovativen IT-gestützten Konzepten für die Stadt der Zukunft. Gemeinsam mit IT-Referent und CDO Thomas Bönig, der das Engagement mit ermöglicht hat, werden sie auch auf interessante Impulse für die Digitalisierung der Landeshauptstadt München achten.

Die fünf Futury-Teams und ihre ersten Ideen

Das Interesse, bei Futury mitzumachen, ist groß. Über 800 Personen hatten sich für das Mobility-Thema beworben. Fünf internationale, interdisziplinäre Teams mit je vier Leuten konnten sich schließlich durchsetzen, indem sie erste Ideen zu den im Folgenden genannten Heraus­forderungen einbrachten. Für die Übersicht haben wir englischsprachige Informationen gekürzt und übersetzt:

  • Team Intermodale Fahrzeug-Drohnen-Lieferstruktur
    Herausforderung:
    Überbrücken der Transportlücke zwischen Stadt, Vororten und Land
    Idee: Full-Service-Plattform zur Paketzustellung inklusive Drohnenansatz
  • Team Gemeinschaftliches E-Ladenetz
    Herausforderung: Sicherstellen einer guten Lade-Infrastruktur für Elektro­autos in den Vorstädten
    Idee: Aufbau einer Ladeinfrastruktur auf Basis überschüssiger Energie von Haushalten und Firmen
  • Team Intermodales Flottenmanagement
    Herausforderung: Erweiterung der Mobilitätsangebote für kleinere Unternehmen und Start-Ups
    Idee: Plattform, die verschiedene Optionen flexibel und sicher bereitstellt
  • Team Multimodale Mobilität
    Herausforderung:  Zusammenführung von unterschiedlichen Mobilitäts­modulen im Alltag
    Idee: Full-Service-Plattform zur multimodalen Planung von Transport und Alltag
  • Team Nano-Transportfahrzeuge
    Herausforderung: Sinnvolle Beförderung von Gegenständen wie Pakete und Gepäck
    Idee: Optimierung der Lademöglich­keiten und potenziell der letzten Meile

Mobility – Be Urban! – der Weg von der ersten Idee zur Lösung

Die Projektarbeit ist in der zweiten Februarwoche mit einem mehrtägigen Onboarding gestartet. Dabei haben die Teams das Programm und die unterstützenden Partnerorganisationen kennengelernt. In der darauffolgenden „Kick-off-Woche“ stellten die Teams den Unternehmenspartnerinnen und -partnern ihre Ideen in einem digitalen Pitch vor. Auch die Entwicklung spezifischer Werteprofile und -kodexe standen in den ersten 14 Tagen auf der Agenda in enger Zusammenarbeit mit der Werte-Stiftung.

Dann starteten die sogenannten „Wochen-Sprints“, ein Begriff aus dem agilen Management: In jeder Woche wird ein bestimmtes Ergebnis erarbeitet, etwa Marktrecherche, Tests oder Prototyp. Die interne Arbeit der Teams wird begleitet durch einen wöchentlichen Regeltermin und individuelle Beratung und Unterstützung durch die Expertinnen und Experten. Coronabedingt finden viele Programm­punkte online statt.

Die offizielle Vorstellung der Ergebnisse ist in der Woche ab dem 10. Mai vorgesehen. Wir werden darüber berichten. Umfassende Möglichkeiten, die Entwicklung zu verfolgen gibt es auf der Webseite von Futury und auf der Futury-Seite des Handelsblatts.

Und wer jetzt Lust bekommen hat, selbst mitzumachen: Es wird sieben weitere Futury-Projekte geben, für die man sich noch bewerben kann. Hier geht´s zur Programmübersicht.

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