30. April 2021

IT-Berufe erkunden beim Girls’Day 2021


Kategorie: Karriere


Ein Gastbeitrag von:
Anna Glück und Rebecca Horst, - Ausbildungsleitungen im IT-Referat Anna Glück und Rebecca Horst,
Ausbildungsleitungen im IT-Referat

Beim bundesweiten Girls’Day am 22. April hatten Mädchen wieder die Chance, sogenannte MINT-Berufe kennenzulernen. Auch in der Münchner IT war erstmals ein digitales Programm unter dem Motto „Mädels macht München modern!“ geboten. Zwölf junge Frauen bekamen so die Chance, einen Tag als IT’lerinnen in der Stadtverwaltung zu verbringen. Anna Glück und Rebecca Horst, Ausbildungsleitungen im IT-Referat, lassen den Tag Revue passieren.

Warum eigentlich der Girls‘Day?

Vor allem in Berufen des sogenannten MINT-Bereiches – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – sind Frauen auch heute noch eher unterrepräsentiert. Der bundesweite Aktionstag „Girls’Day“ ist das weltweit größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen und wurde daher bereits 2001 ins Leben gerufen. Ziel ist es, Stereotypen zu beseitigen und das Interesse junger Frauen an naturwissenschaftlichen und technischen Berufen zu steigern.

Seither bieten zahlreiche Organisationen jährlich ein buntes Programm mit Workshops und Aktionen, um Mädchen die Möglichkeit zu geben, ihre persönlichen Stärken kennenzulernen. Auch 2021 erhielten wieder rund 95000 Schülerinnen Einblicke in den Alltag der Unternehmen. Sie konnten Kontakte knüpfen, erhielten Antworten auf ihre Fragen und erprobten ihre praktischen Fähigkeiten. Der Tag dient als erster Schritt in Richtung berufliche Zukunft.

Der Mädchen-Zukunftstag in der Münchner IT

Natürlich möchten auch wir unsere Begeisterung für die IT weitergeben und die Möglichkeit bieten, unsere Arbeit kennenzulernen. Daher engagierte sich das IT-Referat München nun bereits zum zehnten Mal aktiv am Girls’Day. Obwohl persönliche Begegnungen und Vor-Ort-Besuche aufgrund der aktuellen Pandemielage in diesem Jahr leider nicht möglich waren, tauchten zwölf junge Frauen virtuell in die Welt der städtischen IT ein.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Dr. Daniela Rothenhöfer, Leitung der IT-Strategie, wurden die Schülerinnen in sechs verschiedenen Sessions selbst aktiv:

Digital Dahoam auf dem Girls'Day

Online-Session von Reiko Streng, Quelle: LHM

Digital Dahoam mit Reiko und Joey am Girls’Day

Unser Kollege Reiko Streng gab den Teilnehmerinnen einen Einblick in das städtische Kommunikationstool WebEx. Auch sein inzwischen einigermaßen berühmter Kater Joey durfte, wie bei all seinen Video-Calls, natürlich nicht fehlen. Als Verantwortlicher für die Infrastruktur und den Support des Tools konnte er den Mädchen nicht nur hilfreiche Tipps und Tricks im Umgang mit Videokonferenzen bieten, sondern erklärte auch die technischen Hintergründe.

Der Spaß durfte dabei selbstverständlich nicht fehlen! So erstellten sie gemeinsam witzige GIFs und Memes.

Fake Gesichter

Fake Faces, Quelle: https://thispersondoesnotexist.com

Machine Learning mit Hunden, Katzen und Kristin

Sessiongeberin Kristin war es am Girls‘Day wichtig, die Mädchen für die IT zu begeistern. Das funktioniert am besten mit einem spannenden Thema. Daher erklärte sie den Schülerinnen anhand eines einfachen Beispiels mit Hunden und Katzen, wie Deep Learning funktioniert. Dabei standen natürlich auch die Chancen und Risiken im Vordergrund, die diese Techniken mitbringen. Das Bild zeigt, wie gut die Technologie bereits funktioniert. Oder erkennen Sie welche der acht Gesichter keine echten Fotos sind?

Die Auflösung: Alle Bilder sind computergeneriert und stammen von der Webseite https://thispersondoesnotexist.com.

Programmieren mit Scratch

Programmierergebnisse mit Scratch, Quelle: LHM

Entdecke die Welt der Programmierung mit Scratch

Dr. Stephanie Lämmle programmierte mit den Mädchen Comics und erweckte dabei Prinzessinnen, Basketballspieler, Aquarienfische und Hunde im Weltall zum Leben. Mithilfe mit der visuellen Programmiersprache Scratch brachten sie den Figuren das Sprechen und Bewegen bei.
Social Intranet der Stadt München

Social Intranet, Quelle: LHM

Heute übernehmen wir das Social Intranet des IT-Referats!

Die Nachwuchskräfte des Team Webmanagement, Milena, Yassi und Alexandra, erstellten mit den Teilnehmerinnen einen Blogbeitrag für das städtische Social Intranet WiLMA. Dabei entwickelten die Schülerinnen eigene Ideen für Inhalte und Gestaltung und setzten diese im Beitrag um. Darüber hinaus lernten sie einiges über Themen wie „Digitale Barrierefreiheit“ und „Layout“. Das Ergebnis konnte sich definitiv sehen lassen! 😉
Sessiongeberinnen auf dem Girls'Day

Ella Hiesch, Judith Blumenschein und Romy Maucher in der WerkStadt, Quelle: LHM

Smart City: Schlaue Stadt für Jung und Alt

Unsere Kolleginnen aus dem Bereich E- und Open Government und Smart City, Ella Hiesch, Judith Blumenschein und Romy Maucher, brachten den Teilnehmenden in ihrer Session die Smart City München näher. Nach einer kurzen Brainstorming Runde zum Thema „Kommunikation im Zeitalter der Digitalisierung“, stellten sie außerdem den städtischen ChatBot vor und erklärten, wie er funktioniert. Gemeinsam diskutierten sie über Schwierigkeiten bei einer Unterhaltung mit Maschinen.
InnoLab München

Virtuelle Tour durchs InnoLab, Quelle: LHM

Virtuell durch das InnovationsLab beim Girls’Day

Fabian Reinold und Leon Lukas aus dem InnovationLab veranstalteten für den Girls’Day 2021 eine digitale Schnitzeljagd. Dabei konnten die Mädchen selbst in einer 3D-Tour die Räumlichkeiten erkunden und gleichzeitig nach Hinweisen suchen.

Der Girls’Day im IT-Referat: Ein voller Erfolg

Am Ende der Veranstaltung lernten die Teilnehmenden IT-Referenten Thomas Bönig kennen und tauschten sich mit ihm über den Tag in der Münchner IT aus. Über das tolle Feedback der Schülerinnen freute sich nicht nur unser CDO, sondern auch wir ganz besonders! Unser Fazit:

Der digitale Girls’Day 2021 war ein voller Erfolg und hat Spaß gemacht! Dennoch freuen wir uns, wenn wir die Mädels nächstes Jahr wieder persönlich und vor Ort begrüßen können.

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