Ein halbes Jahr „Mach München Besser”

14. März 2022
Ein Beitrag von Judith Blumenschein

„Mach München Besser” ist die städtische Plattform zum Melden von Schäden und Verschmutzungen im Münchner Stadtgebiet. Seit 1. September 2021 ist der Service in Betrieb und wird rege genutzt. Nach einem halben Jahr ziehen wir nun eine erste Bilanz und erweitern die Kategorien. 

Vor einem halben Jahr haben wir über den Start der Plattform „Mach München Besser” berichtet. Seither ist einiges passiert. Durch knapp 3000 Meldungen, beispielsweise über defekte Straßenbeleuchtungen, verschmutzte Verkehrsschilder oder ausgefallene Ampeln, konnten wir unser München an vielen Stellen verbessern. Nun bieten wir weitere Kategorien an:

Altkleidercontainer und Wertstoffinseln

Seit 15. Februar können unter machmuenchenbesser.de auch beschädigte oder verschmutzte Altkleidercontainer beziehungsweise Wertstoffinseln gemeldet werden.

Was viele nicht wissen: Für die Reparatur und Reinigung der Altkleidercontainer und Wertstoffinseln beauftragt der Abfall­wirtschafts­betrieb München AWM privatwirtschaftliche Entsorgungs­unternehmen, die sich auf diese Bereiche spezialisiert haben. Die Wagen der Firmen Remondis und Wittmann sind Euch sicherlich schon begegnet? Der AWM sammelt daher zwar die eingehenden Meldungen und gibt sie an die entsprechenden Firmen weiter. Ihr habt aber auch die Möglichkeit, Euch direkt an diese Unternehmen zu wenden. So können Defekte oder Verschmutzungen gegebenenfalls schneller beseitigt werden.

Leuchtende Glühbirne als Symbolbild für einen Hinweis

Icon einer Glühbirne als Hinweis-Symbol

Service-Tipp: Was tun, wenn ein Container voll ist?

Ist ein Container voll, sollte man keine Taschen mehr daneben stellen. Diese werden entsorgt, da das Risiko zu groß ist, dass zum Beispiel eingedrungene Feuchtigkeit die Altkleider verunreinigt oder beschädigt hat. Lieber nehmt Ihr die Sachen noch einmal mit und kommt nach der Entleerung wieder.

Hundekotbeutelspender

Eine weitere Kategorie, die nicht nur Hundehaltern und Hundehalterinnen, sondern uns allen zugutekommt, bezieht sich auf die Hundekotbeutelspender. Um die Verunreinigung durch Hundekot möglichst gering zu halten, sind die Beutel bei jeder Gassirunde Pflicht. Wenn Ihr aber – mit oder ohne Hund – an einem leeren Spender vorbeikommt, könnt Ihr diesen nun über die Plattform melden. So kann man sicher sein, dass Frauchen und Herrchen immer ein Tüte griffbereit haben, wenn der flauschige Begleiter sein Geschäft verrichtet.

Foto einer stark verschmutzten Grünstreifens im Portal Mach München besser und Rückmeldung, dass das Anliegen bearbeitet wird.

Ergänzendes Foto einer Meldung auf der Plattform „Mach München Besser”, Quelle: IT-Referat

Das Bild zeigt einen Screenshot von der Mängelmelde Plattform Mach München Besser. Oben befindet sich eine Beschreibung der Verschmutzung mit Adressangabe und darunter eine Mitteilung der bearbeitenden Person, dass das Anliegen bearbeitet wird und die Grünanlagen Münchens regelmäßig gereinigt werden.

Meldung eines verschmutzten Grünstreifens, Quelle: IT-Referat

Bilanz nach einem halben Jahr „Mach München Besser”

Nach den ersten sechs Monaten können wir sagen: Es gibt viele engagierte Bürgerinnen und Bürger in der Landeshauptstadt, die fleißig Meldungen einreichen. Die meisten davon lassen sich schnell erledigen, leider nicht alle. Bei der Masse an Meldungen sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass München eine Millionenstadt ist. Manche Verschmutzungen können daher nicht sofort beseitigt werden, sondern erst im Rahmen der nächsten Routinefahrt. Einige der Schäden werden auch an externe Dienstleister weitergegeben. Bei bearbeiteten Meldungen erhaltet Ihr deswegen den Meldungsstatus „erledigt/beauftragt” und keine genaue Zeitangabe, wann Euer Anliegen endgültig abgeschlossen ist.

Die beliebtesten Kategorien unserer Stadtgesellschaft sind neben Rad- und Gehwegen auch Straßenbeleuchtung, Verkehrsschilder und Grünstreifen. Kein Wunder, von all diesen Dingen gibt es in einer Stadt der Größe Münchens auch jede Menge! Die meisten Meldungen gehen außerdem mit einem Foto ein, was für uns sehr hilfreich ist. Im Idealfall lässt sich auf dem Bild noch einiges mehr erkennen, als aus dem Text hervorgeht. Dadurch können die zuständigen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen einschätzen, welche Priorität eine Meldung hat. Ob es sich beispielsweise um eine Situation handelt, bei der Personen gefährdet werden könnten, oder welches Verkehrsschild im Schilderwald gemeint ist.

Wir sind gespannt, wie sich die Plattform weiter entwickelt und laden herzlich dazu ein, einen Beitrag zu einem schönen und sauberen München zu leisten!

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Judith Blumenschein - Mitarbeiterin E- & Open Government
Ein Gastbeitrag von:
Judith Blumenschein
Mitarbeiterin E- & Open Government
Ella Hiesch - Mitarbeiterin E- & Open Government
Co-Autoren­schaft:
Ella Hiesch
Mitarbeiterin E- & Open Government