11. Dezember 2019

neoHR – städtische Personalarbeit neu denken


Kategorie: Digital

Ein Beitrag von:

Tobias Stephan
Tobias Stephan
Der zunehmende Fachkräftemangel, der demografische Wandel und die mit der Digitalisierung einhergehende rasante Veränderung der Arbeitswelt erfordern eine grundlegende Veränderung des städtischen Personalmanagements. Personalarbeit muss an vielen Stellen neu gedacht und konzipiert werden. Die Antwort: neoHR.

neoHR – Stadtverwaltung im Wandel

Neben der Neuorganisation der städtischen IT (neoIT) und der Finanzprozesse (digital/4finance) ist neoHR das dritte große Transformationsprogramm der Stadtverwaltung. Schlanke und effiziente Prozesse, ein modernes Organisationsmodell und Arbeit der Zukunft unter dem Stichwort „New Work“ sind nur ein paar der wichtigen Begriffe, die zu neoHR gehören.

Das Programm wird in enger Zusammenarbeit mit dem IT-Referat und externen Beratungsunternehmen realisiert. Die Beschäftigten wurden bereits auf einer internen Veranstaltung zur Digitalisierung informiert. neoHR startet nun zum 1. Januar 2020 und ist auf eine Laufzeit von sechs Jahren angelegt. Mehr Infos dazu im Stadtratsbeschluss zu neoHR (PDF).

Das Programm neoHR setzt sich aus drei Säulen zusammen.

„Ich bin sehr froh, dass der Stadtrat grünes Licht für das Programm neoHR gegeben hat. Unsere Vision im POR ist es, die Landeshauptstadt München als modernste und attraktivste Arbeitgeberin im kommunalen Sektor zu positionieren.

Das Programm neoHR wird dazu einen wesentlichen Beitrag leisten. Die Personalfunktion hat sich vor allem in der freien Wirtschaft in den letzten Jahren grundlegend verändert. Um hier Schritt zu halten und von den Erfahrungen zu profitieren, setzen wir von vornherein auch auf die Zusammenarbeit mit externen Beratungs­unternehmen.“

Dr. Alexander Dietrich, Referent des Personal- und Organisationsreferates

​Worum geht es im Programm neoHR?

Ziel des Programms ist es, die städtischen Personalprozesse zu optimieren und weitestgehend zu digitalisieren, sowie die inhaltlichen und strukturellen Grundlagen für einen Umstieg in die neue Arbeitswelt (New Work) zu schaffen. neoHR gliedert sich in diese drei Säulen:

  • „HR Management & Organisation“ überarbeitet die Aufbau- und Ablauforganisation der Personal- und Organisationsbereiche mit dem Ziel, eine prozessorientierte, schlanke und effiziente HR-Organisation zu gestalten.
  • „HR Technologie & Service“ bündelt und synchronisiert die IT-Vorhaben im Personal- und Organisationsreferat, um eine optimal unterstützte, digitalisierte, medienbruchfreie HR-Administration aufzubauen.
  • „New Work“ soll die Personalbereiche und Beschäftigten bei der Landeshauptstadt München fit machen für die Herausforderungen der neuen, immer stärker digitalisierten Arbeitswelt.

Ganz wichtig: Kulturwandel

Beim Thema Digitalisierung geht es im Personalbereich der Stadtverwaltung nicht nur darum, Arbeitsprozesse zu automatisieren. Vielmehr sind die Veränderung der Rahmenbedingungen von Arbeit an sich, die digitale Teilhabe und der Kulturwandel wesentliche Elemente.

Alle städtischen Beschäftigten brauchen einen Zugang zu den geplanten digitalen Dienstleistungen ihrer Arbeitgeberin, wie das Intranet WiLMA, Wissensmanagement, Kommunikation, Zeiterfassung, Schichtpläne, Lohn- und Gehaltsabrechnungen sowie die Teilnahme an Mitarbeiterbefragungen und einiges mehr. Das Personal- und Organisationsreferat wird diese Änderungen vorantreiben und die städtischen Beschäftigten in dem Prozess unterstützen.

„Im Programm neoHR werden POR und IT-Referat gemeinsam die Transformation und Digitalisierung der Stadtverwaltung vorantreiben. Dabei ist ein grundlegender Kulturwandel wesentlicher Baustein für eine nachhaltige Digitalisierung. Das Programm neoHR liefert hierfür mit „New Work“ wichtige Grundlagen.“

Thomas Bönig, Referent des IT-Referates und CDO

neoHR – ein erstes Fazit

Ein mutiger, aber dringend notwendiger Schritt, den die Stadt hier mit neoHR geht. Wenn München auch in 10 oder 15 Jahren noch eine leistungsfähige Stadtverwaltung mit gut qualifizierten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben will, muss sie jetzt im Personalbereich die Chancen der Digitalisierung nutzen.

Modern und attraktiv ist man als Arbeitgeberin nicht nur durch materiell spürbare Benefits wie Münchenzulage oder Fahrtkostenzuschuss, sondern auch durch den wertschätzenden Umgang mit Bewerberinnen und Bewerbern sowie Beschäftigten – der Mensch muss im Mittelpunkt stehen.

Dies schlägt sich beispielsweise in zeitgemäßen HR-Prozessen und Services nieder. Modernste und attraktivste Arbeitgeberin im kommunalen Sektor werden zu wollen, ist ein Versprechen, das jeden Tag aufs Neue erarbeitet werden muss, wenn man es halten will. Erfahren Sie mehr über die Karriere in der Landeshauptstadt München: www.muenchen.de/karriere.

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