25. März 2020

Open Data, Start-ups und Ideen: München feiert den #odd20


Kategorie: Events

Ein Beitrag von:

Lisa Zech
Lisa Zech

Am 7. März hatte der internationale Open Data Day sein 10 jähriges Jubiläum. Auch in München waren wir wieder mit dem Hackathon #oddmuc dabei. Etwa 130 Interessierte und viele Start-ups trafen sich im WERK 1, um den Nutzen offener Daten zu diskutieren, sich zu informieren und eigene Lösungen zu entwickeln. Wir blicken zurück und fassen den Tag zusammen.

 

Der sechste Open Data Hackathon des IT-Referats war ein voller Erfolg. Dem Corona-Virus zum Trotz, freuten wir uns über eine Rekordteilnehmerzahl von knapp 130 Personen. Sie und viele Start-ups trafen sich, um sich innerhalb der IT-Community zu vernetzen und gemeinsam mit offenen Daten an Lösungen zu arbeiten.

Neben dem IT-Referat stellten der GeodatenService, das Start-up upride und die NordAllianz Daten zur Verfügung. Darüber hinaus hatten wir weitere Start-ups und Partnerinstitutionen eingeladen, über ihre Arbeit zu berichten. So ergab sich ein abwechslungsreiches Programm für Daten-Interessierte und echte Hacker! Unser Eventvideo gibt einen Einblick in die lockere Atmosphäre und die gute Stimmung:

Ideen für das digitale München

Wolfgang Glock, Stabsstellenleiter E- und Open Government & Smart City der Stadt München, eröffnete den Hackathon. Gleich zu Beginn gab er einen Einblick in die aktuellen Entwicklungen. Vor allem sprach er über:
  • Erarbeitung eines ChatBots für München, um Online-Services zugänglicher zu machen.
  • Ausbau der Smart City München. Konkret ging es um Mobilitätsstationen, Quartiersboxen, Lichtmasten und die SmartCity App.
In der anschließenden Keynote berichtete unser Kollege Markus Mohl vom GeodatenService über spannende Themen rund um das GeoPortal München. Ein besonders wichtiger Aspekt in diesem Zusammenhang ist der Digitale Zwilling.
Markus Mohl hält die Keynote beim #oddmuc, Quelle: IT-Referat

Start-ups und Networking – Das Erfolgskonzept fortgeführt

Nach dem positiven Feedback im letzten Jahr wollten wir auch 2020 wieder einen Mix aus Austausch und Hacking anbieten. So standen auch einige Kurzvorträge unserer diesjährigen Partnerinnen und Partner auf dem Programm. Unter anderem präsentierten die Gewinner unseres Open Calls „Apps4Muc“ ihre Lösungen. Mit dabei waren

  • Convaise, als digitaler Assistent für das Befüllen von Formularen
  • und Entust, die App für ein besseres Miteinander

Ihre Anwendungen sind nun weitestgehend fertig und werden nach und nach zur Verfügung stehen. In Kürze stellen wir nach Whysk auch die anderen beiden vor – natürlich hier auf muenchen.digital.

Start-ups stellen sich vor

Nach der Mittagspause ging es weiter mit einem Hackathon Best Practice: Denn „Earth is Sexy“ ist im Rahmen einer Challenge der Stadtverwaltung beim HackaTUM 2017 entstanden und hat seit dem einiges erreicht. Auch SmarterCity.Solutions (Englische Webseite) war wieder dabei. Das Start-up entwickelt digitale Lösungen für smarte Städte und nutzt das Werksviertel als Experimentierraum.

Julia Christiansen, Kollegin im Referat für Arbeit und Wirtschaft und Gründungsmitglied des Blockchain Bayern e.V., berichtete über den Blockchain-Standort München und die vielen Möglichkeiten, die diese Technologie bietet. Ganz spontan stellte auch eine junge Gründerin ihre Idee mit dem Namen „Green Cantine“ vor und suchte nach weiteren Co-Foundern. Ein buntes Programm also, das zeigt, was aus guten Ideen und offenen Daten entstehen kann.

Natürlich haben wir unsere Aktion Start-up Couch fortgeführt und den Gründerinnen und Gründern Fragen über sich und ihre Idee gestellt. Die Videos von diesem und letztem Jahr findest Du in unserer Youtube-Liste:

Open Data – Lösungen zu Umweltschutz und Radfahren

Trotz der nur knapp 9 Stunden erarbeiteten die Teilnehmenden gemeinsam mit den Start-ups konkrete Ideen und Lösungen auf Basis der zur Verfügung gestellten Daten:

 

  • „Air Quality Challenge“
    Zwei Gruppen hatten eine sehr ähnliche Idee, die auf den Daten der NordAllianz basierte: Einen Wettbewerb für Kommunen in Hinblick auf deren Leistung beim Umweltschutz und der Luftqualität. Es soll zudem die Möglichkeit geben, aktiv Ratschläge für ein besseres Verhalten zu auszutauschen.
  • Feinstaubbelastung
    Eine weitere Gruppe entwickelte eine Map zur Darstellung der Feinstaubbelastung in einem Gebiet auf Basis von Sensordaten. Code for München hat in diesem Zusammenhang den Teilnehmenden das Angebot gemacht, einen persönlichen Feinstaubsensor zu bauen.
  • Radl-Karten
    Verschiedene Maps auf Basis der Daten des Start-ups upride erstellte ein anderes Team. Die Karten zeigen stark befahrene Strecken und markieren Geschwindigkeiten. So sollen beispielsweise Gefahrensituationen durch abruptes Abbremsen erkannt werden.
  • Chat Bot
    Die letzte Gruppe wagte sich an die Gestaltung eines Chat Bots, der die Luftqualität in einem bestimmten Monat von einem gewählten Sensor anzeigen kann.

Fotos, Podcasts und mehr

Natürlich haben wir auch in diesem Jahr wieder viele Fotos gemacht. Außerdem hat das Team des eGovernment Podcasts einige interessante O-Töne der Beteiligten eingefangen. Unter dem Hashtag #oddmuc hast Du die Möglichkeit, die Geschehnisse am Open Data Day über Twitter nachzuverfolgen und die Foliensätze der Vortragenden stehen hier zum Download zur Verfügung.

Nach dem Hackathon ist vor dem BarCamp

Wir bedanken uns bei allen Organisatoren, Impulsgebern, Start-ups und Teilnehmenden des Open Data Hackathon 2020 in München für das Engagement und freuen uns auf das nächste Jahr.

Du willst Deine Ideen einbringen? Wir planen gemeinsam mit der Münchner Stadtbibliothek und der MVHS am 6. Juni unser BarCamp #MucGov20! Diskutiere zusammen mit der Stadtgesellschaft, Beschäftigten, Start-ups, Politik und Institutionen über die digitale Zukunft Münchens. Aktuell halten wir an diesem Datum fest, aufgrund der aktuellen Situation wird die Anmeldung erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich sein.

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Kommentare(3)

  1. Danke für die Zusammenfassung und die Möglichkeit, so noch etwas partizipieren zu können, wenn man nicht dabei sein konnte 🙂

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  2. Vielen Dank für die wirklich tolle Veranstaltung mit vielen Ideen und Lösungen. Gibt es die Präsentationen irgendwo zum anschauen / download?

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    • Sehr gerne! Hat uns gefreut, dass auch Du wieder mit dabei warst. Im Beitrag unter der Überschrift „Fotos, Podcasts und mehr“ findest Du einen Download-Link für die Foliensätze. Die Präsentation des GeoDaten Service wird in Kürze nachgereicht.

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