7. November 2019

Startup Safari: Erklären, wie Stadt­verwaltung funktioniert


Kategorie: Events

Ein Beitrag von:
Lisa Zech

Gast-Autor:
Ella Hiesch, - Nachwuchskraft im IT-Referat der Stadt München Ella Hiesch,
Nachwuchskraft im IT-Referat der Stadt München

Co-Autor:
Frieke Meijer-Schepman, - Innovationsmanagerin im Referat für Arbeit und Wirtschaft Frieke Meijer-Schepman,
Innovationsmanagerin im Referat für Arbeit und Wirtschaft

„Stadtverwaltung“? Ein Begriff den nur die Wenigsten direkt mit Innovation und Startups verbinden. Dass allerdings gerade hier spannende Möglichkeiten der Kooperation bestehen, zeigte die Stadt München bei der Startup Safari am 24. Oktober. Eingeladen hatte das InnovationLab des IT-Referates, um sich auszutauschen und zu informieren.

Startup Safari – München vernetzt sich

Die Startup Safari soll die Vernetzung zwischen Studierenden, Startups, Investoren und Firmen fördern. Das Event funktioniert als eine Art „Tag der offenen Tür“. Rund 80 Firmen beteiligten sich mit über 100 Sessions. Mehr als 35 Standorte in München öffnen dafür ihre Türen. Darunter waren die IHK München und Oberbayern, die UnternehmerTUM und auch wir als Landeshauptstadt München.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellten sich ihr ganz individuelles Programm aus den Sessions zusammen. Unter anderem waren geboten „How to Impact – Bringing social value into business“ (LMU Entrepreneurship Center), „Von „Höhle der Löwen“ zum Jochen Schweizer Investment“ (Hip Trips – mydays Group) oder „Dein Weg zur eigenen Crowdfunding-Kampagne“ (Landeshauptstadt München).

Mit über 1.200 verkauften Tickets war die Startup Safari auch dieses Jahr ein voller Erfolg.

​Unser Sessionthema: „Die Stadt München erklärt… für Startups“

​Der Teilnehmerkreis unserer Session war bunt gemischt: Startups, Studierende, Vertreterinnen und Vertreter anderer Firmen sowie die Gründer-Community. Alle waren interessiert daran, mehr darüber zu erfahren, wie eine Stadtverwaltung funktioniert.

Kolleginnen und Kollegen des Referates für Arbeit und Wirtschaft sowie des IT-Referats stellten einerseits ihre vielfältigen Aufgaben und Angebote vor. Andererseits ging es aber auch um die Vernetzung und den Austausch über die Ideen der Startups für die Zukunft Münchens.

Netzwerk der digitalen Städte beim Treffen in Freiburg

Startup Safari im InnovationLab der Stadt München

Strukturen, Kooperationen und Möglichkeiten

Die Strukturen und Abläufe der Stadt sowie das Zusammenspiel zwischen Politik und Verwaltung kurz und einfach zu erklären, war eine gewisse Herausforderung. ​Neben dem einheitlichen Ansprechpartner der Stadt, als Erstkontakt für Fragen und Beratung rund um die Gründung, wurde auch das Munich Urban Colab vorgestellt. Hierbei handelt es sich um ein im Bau befindliches Innovations- und Gründerzentrum als künftigen Standort für Kooperationen.

Schnell wurde eines besonders deutlich: Nicht nur die städtischen Referate, sondern auch die vielen Eigenbetriebe und Beteiligungsgesellschaften sind durchaus interessante Partner für die Startups. Für konkrete Angebote zur Zusammenarbeit nannte das Team der Stadt Beispiele, die über den offiziellen Vergabeweg hinausgehen:

 

  • Eine andere Option sind die OpenCalls. Beispielsweise zum Thema „Apps4Muc“. Eine Wiederholung für 2020 ist bereits in Planung.
  • Daneben gibt es weitere Möglichkeiten, über städtischen Themen oder Daten zu diskutieren und sich zu vernetzen. Hierzu gehören unter anderem der HackaTUM, an dem sich die Stadt München auch dieses Jahr wieder beteiligt. Oder auch das jährliche BarCamp #MucGov, das am 6. Juni 2020 in die nächste Runde geht. Gerade hier gibt es viel Raum für Diskussionen und Ideen.

Viel Stoff für Diskussionen bei der Startup Safari

Beim anschließenden Get Together wurden die Themen vertieft. Die Teilnehmenden knüpften Kontakte, tauschten Tipps aus und diskutierten über Businessideen.

Besonders großes Interesse bestand nach weiteren Informationen zu Projekten wie Smarter Together, den Beteiligungsmöglichkeiten im Munich Urban Colab oder an künftigen Ausschreibungen und Veranstaltungen. Nachgefragt wurde zudem konkretes Beratungsangebot der Stadt sowie weitere Möglichkeiten für eventuelle Kooperationen.

Besonders gefreut, hat uns das positive Feedback:

Die LHM ist moderner, als sich die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer das bei einer Stadtverwaltung vorstellen. Die Sessions hat viele offene Fragen klären können.

Auch wir können aus der Session einiges mitnehmen! Wir sind nicht nur inspiriert von neuen Ideen, sondern konnten auch neue Perspektiven unseres Tagesgeschäfts entdecken. Auch 2020 sind wir gerne wieder dabei, dann hoffentlich mit noch mehr Referaten und Sessions!

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