Gemeinschaft und Teilhabe

Die Stadt München übernimmt digitale Verantwortung, indem sie digitale Zugangshürden verringert und digitale Teilhabe ermöglicht.

Ein wesentliches Element des Handlungsfelds Gemeinschaft und Teilhabe ist es daher, die Stadtgesellschaft beim Erwerben der für digitale Teilhabe notwendigen Digitalkompetenz zu unterstützen. Die Stadt München bietet ihren Bürger*innen und auch der Stadtpolitik zudem digitale Formate und Werkzeuge an, um sich an der Entwicklung der Stadt zu beteiligen, diese politisch zu gestalten und sich für das gesellschaftliche Leben zu engagieren.

Maßnahmen

Geplant
4 16
In Umsetzung
6 16
Abgeschlossen
6 16

Ziele

Digitale Beteiligung der Stadtgesellschaft

Digitale Beteiligung der Stadtgesellschaft

Die Stadt München stellt digitale Formate zur Einbindung der Bürger*innen bereit, sowohl bei allen formalen Prozessen zur Anhörung von Beteiligten als auch bei allen informellen Prozessen zur Ideenentwicklung oder Meinungsbildung.

Teilhabe am digitalen Fortschritt für alle

Teilhabe am digitalen Fortschritt für alle

Die Stadt München fördert einen hohen digitalen Bildungsgrad in der Bevölkerung und wirkt der digitalen Spaltung entgegen, um allen Menschen den Zugang zur digitalen Gesellschaft zu ermöglichen.

Ansicht einer Versammlung in einem Raum mit großen Leinwänden

Digitale Stadtrats- und Bezirksausschussarbeit

Die Stadtratssitzungen der Stadt München werden durch geeignete digitale Formate unterstützt, so dass Sitzungen mit Präsenz- und digitalen Anteilen durchgeführt werden können. Die Stadt München setzt ein Ratsinformationssystem zur Unterstützung der digitalen Arbeit des Stadtrats und der Bezirksausschüsse ein.

Digitale Unterstützung für zivilgesellschaftliches Engagement

Digitale Unterstützung für zivilgesellschaftliches Engagement

Die Stadt München unterstützt Bürger*innen, Initiativen und Vereine bei der Digitalisierung der ehrenamtlichen Arbeit. Sie fördert auch die Einbindung Freiwilliger über digitale Formate des Ehrenamts.

Maßnahmen

Geplant In Umsetzung Abgeschlossen

Die Stadt München richtet eine Ansprechstelle ein insbesondere zu Fragen der Digitalisierung für Münchner Organisationen, die mit Engagierten / Ehrenamtlichen arbeiten. Städtische Angebote wie die Vereine-Übersicht werden betreut, zukünftige Angebote entwickelt, Community Building mit dem civic-tech-Engagierten befördert. Bisherige Schwerpunkte bei Fragestellungen und Beratungsbedarf sind Ausgangspunkt für die inhaltliche und quantitative Ausgestaltung der Ansprechstelle. Münchner Organisationen im Bürgerschaftlichen Engagement sollen bei Fragen zur Digitalisierung unterstützt werden, damit sie ihre wertvolle Arbeit für die Münchner Gesellschaft tun können. Städtische Angebote sollen während und nach ihrer Einführung betreut werden. Der Austausch mit der civic-tech-Communitiy soll personell verankert werden.

Laufzeit: 2024-2026

Status Geplant

Ein stadtweites, digitales Anliegenmanagement ermöglicht es, die Verbesserungsvorschläge, Ideen und Hinweise von Bürger*innen einfach und ortsunabhängig aufzunehmen, wie auch eine digital unterstützte systematische Bearbeitung, um relevante stadtbezogene Impulse zu identifizieren und umzusetzen.Dabei wird auf bestehende Erfahrungen im Umgang mit Anliegen zurückgegriffen (z.B. Meldeplattform Radverkehr, Mach München besser!, Bürgersprechstunde). In enger Abstimmung mit dem Geschäftsprozess-und Anforderungsmanagement der betroffenen Referate, wie auch den Fachbereichen, bei denen Anliegen eingehen, werden aktuelle Geschäftsprozesse zum Anliegenmanagement identifiziert und gemeinsam weiterentwickelt, wie auch eine dafür geeignete Plattform ermittelt. Mittelfristig soll eine einheitliche Vorgehensweise etabliert werden, die es erlaubt, referatsübergreifende, komplexe Anliegen zu bearbeiten.Bürger*innen können ihre Anliegen niedrigschwellig und einfach an die Stadtverwaltung kommunizieren. Die Fachbereiche können auch komplexe und referatsübergreifende Themen gut strukturiert bearbeiten und können mithilfe digitaler Unterstützung durch eine orts-und personenunabhängige Bearbeitung entlastet werden, sowie transparent zu den aktuellen Anliegen kommunizieren.

Laufzeit: 2024-2027

Status Geplant

München setzt die gesamtstädtische Online-Beteiligungsplattform unser.muenchen.de ein. Alle Referate und Bezirksausschüsse können diese Plattform für Online-Beteiligungen nutzen. Sie basiert auf der Open-Source-Software CONSUL. Der Einsatz der Plattform wird laufend optimiert und bewertet. Hierzu erfolgt eine enge Abstimmung zwischen der seit Januar 2023 besetzten Fachstelle für Öffentlichkeitsbeteiligung und Partizipation und dem IT-Referat.

Laufzeit: 2021-2026

Angestrebte Ergebnisse:

Ziel der Beteiligungsplattform ist es, die Öffentlichkeit stärker in politische Entscheidungen einzubeziehen. Diverse Praxistests und Optimierungen zeigen, dass Bürger*innen und einzelne Fachbereiche die Plattform positiv bewerten.

Weitere Informationen: unser.muenchen.de
Status In Umsetzung
Informationen aus dem Digitalisierungsbericht
Erfolge in 2023
  • Im vergangenen Jahr fanden vier neue Online-Beteiligungsverfahren auf der Plattform statt.
  • Neue Funktionen und ein aktualisiertes Erscheinungsbild haben 2023 zu einer Steigerung der Nutzerfreundlichkeit geführt.

Zivilgesellschaftliche Vereinigungen erhalten mit der BE Community Plattform Unterstützung in ihrer Arbeit. Die Stadt München plant perspektivisch eine oder mehrere digitale Plattformen bereitzustellen, die Funktionen für Vernetzung, Datenaustausch, Öffentlichkeitsarbeit und mehr bieten. Gemeinsam mit den avisierten Zielgruppen werden Anforderungen ermittelt und mit existierenden Lösungsoptionen verglichen. Bei Bedarf wird eine passende Lösung konzipiert und umgesetzt.

Laufzeit: 2022-2027

Angestrebte Ergebnisse:

Zivilgesellschaftliche Organisationen erhalten bessere Sichtbarkeit und werden besser informiert. Die Möglichkeiten für Vernetzung, (Daten)Austausch und die Ressourcenvermittlung für das Bürgerschaftliche Engagement in München werden verbessert. Die Förderung von BE durch die LHM wird sichtbarer und zugänglicher.

Weitere Informationen: Vereine in München
Status In Umsetzung
Informationen aus dem Digitalisierungsbericht
Erfolge in 2023
  • Im vergangenen Jahr wurden mithilfe von Befragungen und einem Workshop die wichtigsten maßnahmenbezogenen Bedarfe von zivilgesellschaftlichen Organisationen in München priorisiert.
  • Die Webseite „vereine-in-muenchen.de“ wurde realisiert. Hier können Interessierte, unterstützt mit verschiedenen Filterfunktionen, Informationen zu Organisationen im Bürgerschaftlichen Engagement erhalten und Kontakt knüpfen.

2024 sollen die Erfahrungen, die das Team aus der Einrichtung und dem Betrieb der Webseite „vereine-in-muenchen.de“ sammeln konnte, in die Planung der weiteren Umsetzung fließen.

Ausblick 2024
  • In einer ersten Stufe wird eine Landing Page zum Thema Bürgerschaftliches Engagement für Vereine, Initiativen und Organisationen umgesetzt. In einer zweiten Stufe wird die Erweiterung zu einer Community Plattform geprüft.

Die Stadt München fördert eine Plattform, über die pro Bono (d.h. ohne Vergütung für Anbietende) Digitalcoaching für Initiativen und Vereine im bürgerschaftlichen Engagement vermittelt wird. Angebot und Nachfrage werden dort umfassend dargestellt, so dass geeignete Tandems aus Anbietenden und Nachfragenden einfach gefunden werden können.

Laufzeit: 2023-2025

Status Geplant

Ein Maßnahmenkatalog zur Umsetzung der digitalen Barrierefreiheit wird entwickelt und umgesetzt. Er umfasst u.a. die Einführung stadtweit verbindlicher Leitlinien zur Barrierefreiheit und die Ausübung einer stadtweiten, zentralen Governance-Funktion für die Koordination bzw. Steuerung der digitalen Barrierefreiheit. Darüber hinaus enthält der Maßnahmenkatalog auch Schulungen, um die Umsetzungsmaßnahmen zu begleiten und gleichzeitig eine Sensibilisierung für die Notwendigkeit der Zugänglichkeit zu digitalen Angeboten zu fördern.

Laufzeit: 2021-2025

Angestrebte Ergebnisse:

Digitale Barrierefreiheit bedeutet den uneingeschränkten Zugang zu digitalen Inhalten unabhängig von möglichen Einschränkungen oder Behinderungen. Dies ist auf lange Sicht für alle Inhalte der Landeshauptstadt das übergeordnete Ziel der Maßnahme.

Status In Umsetzung
Fortschritt
90%
Informationen aus dem Digitalisierungsbericht
Erfolge in 2023
  • Innerhalb der neuesten Version des Vorgehensmodells der Landeshauptstadt zur Entwicklung von IT-Services ist die digitale Barrierefreiheit fest verankert. Das Vorgehen orientiert sich am jeweils aktuellen Standard der durch die Verordnung zur Schaffung von barrierefreier IT (BITV) vorgegeben wird.
  • Um die digitale Barrierefreiheit bereits bei der Beschaffung von Software-Lösungen zu gewährleisten, hat das IT-Referat einen Textbaustein, also eine vorgefertigte Formulierung zur digitalen Barrierefreiheit, in die Unterlagen zur Ausschreibung von IT-Leistungen integriert. Der Textbaustein bezieht sich auf die gängigen Standards.
  • Um auch bereits bestehende Anwendungen barrierefrei zu machen, testen Kolleg*innen der Expert*innendatenbank diese auf Hürden und Verbesserungsmöglichkeiten. Die Datenbank umfasst Kolleg*innen mit Einschränkungen, die diese Tests auch im eigenen Interesse durchführen.
  • Die Landeshauptstadt München beteiligt sich mit vielen weiteren Kommunen an der Entwicklung eines kommunalen Gebärdensprachen-Avatars. Mit diesem Programm soll künstliche Intelligenz (KI) künftig Texte von Internetseiten automatisch in die Deutsche Gebärdensprache übersetzen.

Um für die digitale Barrierefreiheit zunehmend zu sensibilisieren, bietet die Landeshauptstadt München inzwischen auch Fortbildungen zu diesen Themenfeldern an. Beschäftigte erlangen dabei einen umfassenden Überblick zu dem Thema, erfahren Hintergründe und lernen, was sie selbst tun können, um im digitalen Bereich Barrieren für Menschen mit Einschränkungen aus dem Weg zu räumen.

Die Stadt München stellt eine digitale Recherche- und Buchungsmöglichkeit für öffentlich nutzbare Räume und Flächen der Stadt München zur Verfügung, so dass Vereine und Gruppen im Bereich bürgerschaftlichen Engagements einen möglichst nutzerfreundlichen Zugang erhalten. Dazu werden die bereits vorhandenen Raumbörsen und Datenbanken miteinander verbunden und weiter buchbare Räume und Flächen der Stadt München ergänzt. Das Angebot soll zudem nach relevanten Kriterien wie Größe, terminliche Verfügbarkeit, Ausstattung, Lage etc. einfach such- und buchbar sein. Das bisher vorgesehene zusätzliche Digitalisierungsprojekt "Digitale Raumbörse" wird aus folgenden Gründen und aktuellen Entwicklungen nicht weiter verfolgt:
- Die Stadt verfügt bereits seit vielen Jahren über eine Raumbörse,in der städtische Raumangebote für das Bürgerschaftliche Engagement ( BE) abrufbar sind
- Die Förderstelle für Bürgerschaftliches Engagement (FöBE) als städtische Zuwendungsempfängerin hat zwischenzeitlich ihre Raumbörse aktualisiert und erheblich funktional erweitert und verbessert. Das verfügbare Angebot an Räumen für BE in München und diedigitale Abrufbarkeit wurde somit bereits erhöht und wird durch geeignete Maßnahmen in beiden Raumbörsen weiter ausgebaut.

Laufzeit: 2023-2024

Status Abgeschlossen

Die Stadt München bietet einen digitalen Zugang zu Inhalten ihres Archivs. Die Inhalte können recherchiert und, sofern digital vorhanden, online eingesehen werden. Ein Archiv-Informationssystem ermöglicht die Suche im Bestand des Stadtarchivs. Ergänzend werden digitale Bestände des Stadtarchivs in einem System zur digitalen Langzeitarchivierung gespeichert und neben digitalisierten Beständen für die Nutzung zugänglich gemacht. Kund*innen können jederzeit und von jedem Ort aus im digitalen Lesesaal digitale Archivalien einsehen.

Laufzeit: 2022-2026

Angestrebte Ergebnisse:

Mit dem digitalen Lesesaal können Nutzer*innen des Stadtarchivs künftig Archivalien orts- und zeitunabhängig nutzen. Außerdem bietet die Stadt München einen digitalen Zugang zu Inhalten ihres Archivs. Nutzer*innen können Inhalte recherchieren und, sofern digital vorhanden, online einsehen.

Status In Umsetzung
Fortschritt
10%
Informationen aus dem Digitalisierungsbericht
Erfolge in 2023
  • Im Jahr 2023 startete das Projekt „Digitales Archiv“ inklusive der Überführung der Projektziele und -ressourcen aus dem Vorgängerprojekt „Digitale Langzeitarchivierung“.
  • Die technische Basis für den Digitalen Lesesaal soll eine neue digitale Lösung sein. Das Projekt hat 2023 alle Schritte für Vorbereitung und Start der Beschaffung – wie etwa Konzepterstellung, Markterkundung und Veröffentlichung der Vergabe – einer passenden Lösung abgeschlossen.

Der Digitalrat der Stadt München berät im Kontext der Digitalisierungsstrategie über Themen mit besonderer Relevanz für München und über grundlegende strategische oder politische Zielsetzungen. In diesem Gremium unter Koordination des IT-Referats der Landeshauptstadt ist ein breites Spektrum der Münchner Stadtgesellschaft vertreten.


Laufzeit: 2020-2024

Angestrebte Ergebnisse:

Hauptaufgabe des Gremiums ist, als Ideen- und Impulsgeber für die Digitalisierung in München zu wirken. Zudem soll der Digitalrat den Abbau von Kommunikationsbarrieren und den Informationsaustausch zwischen der Kommune und der Stadtgesellschaft in Bezug auf die Digitalisierung fördern. Die Geschäftsführung des Digitalrats ist im Büro der Referentin des IT-Referats angesiedelt.

Weitere Informationen: München Digital
Status Abgeschlossen
Informationen aus dem Digitalisierungsbericht
Erfolge in 2023
  • München erhält einen Digitalrat. Das hat der Stadtrat in seiner Vollversammlung im Juli 2023 beschlossen. Das Gremium ist aus Expert*innen und Vertreter*innen verschiedener Interessengruppen der Münchner Stadtgesellschaft zusammengesetzt. Vertreter*innen kommen aus den Bereichen Forschung und Lehre, Handel und Wirtschaft, Wohlfahrt und Soziales, Bürgerschaftliches Engagement, Kultur, Migration, Menschen mit Behinderungen, Kinder und Jugendliche, Senior*innen sowie LGBTIQ+.
  • Bis Oktober 2023 erreichten das Büro der IT-Referentin zahlreiche Mitgliedervorschläge für den Digitalrat. Im nichtöffentlichen Teil der Vollversammlung im Dezember 2023 benannte der Stadtrat die Mitglieder des Beirats für die folgenden zwei Jahre. Der Digitalrat nahm mit der ersten Sitzung im Februar 2024 seine Arbeit auf.
Ausblick 2024
  • Im ersten Quartal 2024 wurden die Mitglieder feierlich und offiziell in den Digitalrat berufen. Im Februar 2024 hat der Beirat seine Arbeit aufgenommen. Künftig wird das Gremium in regelmäßigen Sitzungen als Ideen- und Impulsgeber für die Digitalisierung in München wirken und durch Empfehlungen den Stadtrat beraten. Über die Arbeit des Digitalrats und dessen Mitglieder können Sie sich auf München Digital informieren.

Stadtratssitzungen der Stadt München werden durch geeignete digitale Formate unterstützt, so dass Sitzungen mit Präsenz- und digitalen Anteilen durchgeführt werden können. Mit Beschluss der Vollversammlung vom 19.01.2022 "Hybridsitzungen der Ausschüsse des Stadtrats / Änderung der Geschäftsordnung des Stadtrats" (Sitzungsvorlage Nr. 20 -26 / V 05468) wurde befristet bis 31.12.2022 die Möglichkeit geschaffen, die im Großen Sitzungssaal des neuen Rathauses stattfindenden Ausschusssitzungen (mit Ausnahme des KJHA und gemeinsamer Ausschüsse) als Hybridsitzungen durchzuführen.

Laufzeit: 2022

Weitere Informationen: Sitzungsvorlage Nr. 20-26/V05468
Status Abgeschlossen

Die Stadt München schafft geeignete Zugänge zu digitalen Endgeräten, so dass Menschen niederschwellig digitale Angebote ausprobieren und nutzen können. Durch die Zusammenarbeit über fachliche und organisatorische Grenzen hinweg soll ein Überblick über bestehende Zugangsmöglichkeiten geschaffen und dieser am Bedarf verschiedener Zielgruppen orientiert weiterentwickelt werden.

Laufzeit: 2024-2025

Status Geplant

Die Stadt München etabliert eine stadtweite Koordinierung Digitale Teilhabe im IT-Referat. Aufgaben der Koordinierungsstelle sind die Koordination und Steuerung der Fördermaßnahmen zur Digitalen Teilhabe, die Moderation und Förderung der stadtweiten Zusammenarbeit zur Digitalen Teilhabe (u.a. Gestaltung und Bereitstellung niederschwelliger, inklusiver Zugänge zu digitalen Angeboten und Qualifizierung von Ehrenamtlichen zur Beratung und Begleitung bei der Nutzung digitaler Angebote) und die Vernetzung, Sammlung und Bereitstellung von Informationen zu Angeboten der Digitalen Teilhabe.

Laufzeit: 2023-2024

Angestrebte Ergebnisse:

Koordination, Steuerung und Weiterentwicklung der Digitalen Teilhabe, also digitale Inhalte und Services für alle Menschen verfügbar zu machen, ob mit oder ohne Beeinträchtigung, ist die zentrale Aufgabe dieses Projekts.

Status In Umsetzung
Fortschritt
30%
Informationen aus dem Digitalisierungsbericht
Erfolge in 2023
  • Im Jahr 2023 hat das Team die zentralen Stellen innerhalb der Koordinierungsstelle besetzt und Zuständigkeitsbereiche abgesteckt.
  • Ein erstes Grobkonzept zur "Stadtweiten Koordinierung Digitale Teilhabe" inklusive der umzusetzenden Ziele liegt vor. Verwaltungsintern hat das Team erste Voraussetzungen für die Koordinierungsstelle geschaffen.

Das Grobkonzept inklusive einer Ausarbeitung der einzelnen Maßnahmen sowie der Definition der Aufgaben war das größte Highlight 2023.

Ausblick 2024
  • Für 2024 sind mehrere Schritte in Richtung Digitale Teilhabe geplant: Zuerst will das Team für die Thematik sensibilisieren. Die Formulierung von Mindeststandards für Digitale Teilhabe ist ein weiterer Schritt. Außerdem ist eine Bestandsanalyse hinsichtlich der Zielgruppe und der bisherigen Teilhabe-Angebote geplant. Übergeordnet will die Koordinierungsstelle auf einer „Landkarte“ alle Angebote in München zur Digitalen Teilhabe bündeln und öffentlich verfügbar machen.

Die Stadt München ermittelt den Stand der Digitalkompetenz bei verschiedenen Zielgruppen in der Stadtgesellschaft. Dieser Stand dient als Basis für die Gestaltung und Umsetzung bedarfsorientierter Maßnahmen zur Förderung der Digitalkompetenz. Sie entwickelt Angebote, um das Bewusstsein bei den Bürger*innen für eigene Kompetenzlücken zu schärfen und die Motivation zur Nutzung von Bildungs- und Schulungsangeboten zu stärken.

Laufzeit: 2022-2023

Angestrebte Ergebnisse:

Die Stadt München will digitale Angebote so gestalten, dass Münchener*innen sie auch annehmen und nutzen. Dazu will die Maßnahme rund um die „Transparenz zur Digitalkompetenz“ digitale Hürden abbauen. Um dies zu erreichen, ist erst einmal eine Bestandsaufnahme nötig: Wie steht es um die Digitalkompetenz in München? Wie sehen die Nutzungsgewohnheiten der Münchener*innen aus? Besonders Gruppen, die Berührungsängste mit digitalen Angeboten haben, sollen auf lange Sicht Unterstützung erhalten.

Status Abgeschlossen
Informationen aus dem Digitalisierungsbericht
Erfolge in 2023
  • Die Analysen zeigen, dass der Großteil der Münchener*innen offen und kompetent mit digitalen Angeboten umgeht. Allerdings haben auch viele der Nutzer*innen schlechte Erfahrungen mit digitalen Angeboten der Verwaltung gemacht – etwa durch langsame oder nicht benutzerfreundliche Anwendungen.
  • In der Analyse hat das Projekt auch einen Blick auf die Lebensumstände der Nutzer*innen geworfen: Hier lassen sich deutliche Unterschiede bei Art und Anzahl der Verwaltungskontakte, Vorlieben der Digitalnutzung und der Bedürfnisse hinsichtlich der Gestaltung von digitalen Angeboten erkennen. Mit diesen Erkenntnissen lassen sich künftig bedarfsorientierte Services gestalten.

Mit den ersten Analysen der Digitalkompetenzen der Bürger*innen lassen sich digitale Verwaltungsangebote künftig bedarfsorientierter gestalten.

Das Ratsinformationssystem (RIS) wird weiterentwickelt, um papierlose Stadtrats- und Bezirksausschussarbeit zu unterstützen. Dazu gehört zunächst die Modernisierung der Benutzungsoberfläche und der Suchfunktion, außerdem die Umsetzung von Anforderungen an die barrierefreie Bedienbarkeit des RIS. Zudem werden neue Funktionen pilotiert, die die Arbeit am privaten Endgerät und die Erstellung, Nutzung und Ablage von personalisierten Unterlagen für die Stadtrats- und Bezirksausschussarbeit unterstützen. Auf Wunsch können Stadträt*innen auf die Zusendung von papierförmigen Sitzungsunterlagen verzichten und sich diese statt dessen digital zusenden lassen. Mit der Modernisierung des RIS-Internet Auftrittes kann sich die Öffentlichkeit besser und schneller über die politische Arbeit der Stadträt*innen und der Bezirksausschüsse informieren.

Laufzeit: 2020-2022

Status Abgeschlossen

Die WerkSTADT ist sowohl ein virtueller Raum und konkreter Ort – im Munich Urban Colab – , um sich zu treffen und sich dort offen und kreativ zu Themen der Digitalisierung austauschen zu können. Ziel der WerkSTADT ist es, digitale Verwaltung und Stadtgesellschaft zusammenzuführen. Hier werden Innovationen und digitale Angebote der Stadt gezeigt, gemeinsame Lösungen entwickelt, Wissen und Fähigkeiten vermittelt sowie innovative Ansätze zur digitalen Gestaltung erprobt. Dafür werden bis 2022 verschiedene analoge und digitale Formate (weiter-)entwickelt, um sie u.a. für Schulungen und Workshops zu nutzen. Das Angebot soll im Weiteren verstetigt und mit Fachbereichen, Organisationen und der engagierten Community ausgebaut werden.

Laufzeit: 2020-2023

Status Abgeschlossen

Um allen Mitgliedern der Stadtgesellschaft digitale Teilhabe zu ermöglichen, werden Kurse, Beratungsformate oder auch Erfahrungsorte zum Auf- und Ausbau digitaler Kompetenz angeboten. Die bestehenden Angebote werden bedarfsorientiert ausgebaut und ihre Sichtbarkeit verbessert. Bestehende oder neue Lücken im Angebot sowie zu unterstützende Zielgruppen bspw. im bürgerschaftlichen Engagement und Ehrenamt werden identifiziert und zielgruppenspezifische Angebote umgesetzt.

Laufzeit: 2022-2025

Angestrebte Ergebnisse:

Die Maßnahme hat das Ziel, Kompetenzen im Umgang mit Apps, Smartphones, Tablets oder PCs zu stärken. Dabei sollen die spezifischen Bedürfnisse verschiedener Zielgruppen wie etwa älterer Menschen berücksichtigt werden.

Weitere Informationen: Digitale Hilfe
Status In Umsetzung
Fortschritt
75%
Informationen aus dem Digitalisierungsbericht
Erfolge in 2023
  • Die „Digitale Hilfe“ bietet mit Förderung durch die Stadt München seit 2023 Beratung in mehreren Sprachen an. Hierzu gehören: Englisch, Dari, Farsi, Türkisch, Russisch, Spanisch, Armenisch & Rumänisch.
  • Im Jahr 2023 verzeichnete die „Digitale Hilfe“ 1.233 Beratungskontakte (1.008 vor Ort/215 am Telefon). Die Beratungen vor Ort nahmen im Durchschnitt 43 Minuten individuelle Beratung in Anspruch, am Telefon etwa 10 Minuten.
  • Ende 2023 hat die „Digitale Hilfe“ ein digitales Dokumentationstool eingeführt, in dem sich Informationen zu Kund*innen, benötigte Beratungszeit, genutzte Endgeräte, besprochene Themen und der Beratungsstand festhalten lassen. Diese Daten bieten die Grundlage für eine weitere Digitalisierung der Schulungs- und Bildungsangebote.
  • Die offene Sprechstunde nutzte 2023 erstmals diverse Testgeräte in unterschiedlicher Ausführung. So konnten Kund*innen Smartphones und Tablets direkt vor Ort erproben und sich einen Überblick über die Geräte verschaffen.

Das Highlight der "Digitalen Hilfe" im Jahr 2023 – die beachtliche Anzahl von 1233 Beratungskontakten, davon 1008 persönlich vor Ort und 215 telefonisch – zeigt die hohe Nachfrage und Wertschätzung unseres Angebots in der Münchner Bevölkerung. Besonders bemerkenswert ist die durchschnittliche Dauer der persönlichen Beratungen von 43 Minuten, was auf eine tiefgehende und individuelle Unterstützung hinweist, um konkret auf die Bedürfnisse jedes Einzelnen einzugehen. Dieses Ergebnis demonstriert nicht nur den Erfolg des Projekts, sondern auch seine zentrale Rolle für die digitale Teilhabe und Bildung innerhalb der Stadtgemeinschaft.

Ausblick 2024
  • Für 2024 plant die "Digitale Hilfe" zwei wichtige Entwicklungen: Zum einen soll ein Beratungsleitfaden als Grundlage für die weitere Beratungstätigkeit dienen. Er bietet wertvolle Orientierung für das Projektteam und dient anderen Projekten und Initiativen als Inspirationsquelle und Leitfaden. Zudem trägt er aktiv zum Diskurs über digitale Teilhabe bei, indem er fundiertes Wissen und Erfahrungswerte teilt. Zum anderen reagiert die „Digitale Hilfe“ mit dem Ausbau mobiler Beratungsangebote im öffentlichen Raum auf die Bedürfnisse einer immer mobileren und vernetzteren Stadtgesellschaft. Diese Präsenz im öffentlichen Raum erhöht die Sichtbarkeit und Zugänglichkeit des Angebots und ermöglicht es, eine breitere Zielgruppe zu erreichen.