Am Beispiel der Gruppe Kinder und Jugendliche zeigt sich, dass Herausforderungen immer zielgruppen-spezifisch gedacht werden müssen.
91 Prozent der Fachkräfte, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, sagen zwar, dass diese stark in der Kommunikation mit Social Media sind. Gleichzeitig (siehe Grafik), ist digitale Nutzung nicht mit digitaler Kompetenz gleichzusetzen: Null Prozent der befragten Fachkräfte schätzen, dass ihre Klient*innen seriöse von unseriösen Nachrichten zuverlässig unterscheiden können. Nur zwei Prozent sehen ausreichende Kompetenzen beim Umgang mit digitalen Gefahren.
Die Einzelnennungen der Fachkräfte legen nahe, dass besonders Mädchen und junge Frauen von Digitaler Gewalt betroffen sind. Sie benötigen daher insbesondere Unterstützung, um sich dagegen schützen und behaupten zu können.