(Geo)Daten
Die Grundlage des Digitalen Zwillings München bilden die städtischen Geobasisdaten, wie beispielsweise das amtliche Kataster, Luftbilder oder Straßenbefahrungsaufnahmen.. Neben 2D-Daten gehören dazu auch 3D-Daten, die fortlaufend erfasst und aktualisiert werden. Zur Sicherung der Aktualität und Qualität der Datenbasis werden regelmäßig stadtweite Mobile Mapping- und Luftbildkampagnen durchgeführt. Diese fotobasierten Aufnahmen dienen im Anschluss dazu, weiterführende, insbesondere logische Datengrundlagen zu schaffen. Auf diese Weise wird die Datensouveränität der Landeshauptstadt München gestärkt.
Fachdaten der gesamten Stadtfamilie erweitern je nach Anwendungsfall die Datenbasis um die benötigten Fachinformationen. Dazu zählt auch die Integration von Sensordaten, die bei Bedarf Echtzeit- und Zeitreihendaten liefern können. Dies ist z. B. für die Klimaanpassung der Fall. Hierfür werden beispielsweise Wetterdaten, Grundwasserpegelstände oder Luftschadstoffe in Echtzeit gemessen.
Einheitliche Datengovernance-Richtlinien sorgen für die Sicherstellung der Datenqualität, die Gewährleistung des Datenschutzes sowie die Definition der Rollen und Zuständigkeiten.
In Verbindung mit dem Digitalen Ökosystem erzeugen diese Geobasis- und Geofachdaten das digitale Abbild der realen Stadt.